News zu Politik und Verein

Bericht der Wormser Zeitung vom 09.02.2026 zu unserem Antrag Von Karl M. Wirthwein PFEDDERSHEIM. Wer am August-Ermarth-Platz oder in der Kleinen Allee parkt, braucht gute Nerven – oder eine sehr niedrige Sitzposition. Denn dort treiben „unsichtbare“ Hindernisse ihr Unwesen. Es geht um die dortigen Verkehrspoller, die mit ihren gerade einmal 70 Zentimetern Höhe regelmäßig zum Stolperstein für Autofahrer werden. Besonders ein Poller hat es in Pfeddersheim zu trauriger Berühmtheit gebracht: Er trennt die beiden großen Parkflächen voneinander, ist aber so klein, dass er im toten Winkel moderner Autos komplett verschwindet. Das Resultat: Etwa alle vier bis sechs Wochen knallt es. Stadtkasse leidet unter ständigen Reparaturen Anfang Januar war es wieder so weit: Der Poller lag flach, und zwei Mitarbeiter der Stadt mussten einmal mehr ausrücken, um ihn mühsam wieder aufzurichten. Doch nicht nur die Stadtkasse leidet unter den ständigen Reparaturen. Auch die Bürger ärgern sich über hässliche Kratzer an den Beifahrertüren oder Beulen im Kotflügel, die beim einfachen Ausparken entstehen. „Das muss doch nicht sein“, findet die Fraktion der Freien Liste. In der jüngsten Ratssitzung brachte sie das Thema deshalb auf den Ratstisch. Der Vorschlag der Freien Liste: Weg mit den „Zwergen-Pollern“ und her mit Lösungen, die man auch wirklich sieht. Ob höhere Stangen, robuste Halbkugeln oder flache Begrenzungen aus Kunststoff: Hauptsache, das Rätselraten beim Einparken hat ein Ende. Im Sommer gern als Sitzgelegenheiten genutzt Der Ortsbeirat hat einstimmig beschlossen, das Problem anzugehen. Es herrscht demnach Einigkeit darüber, dass etwas getan werden muss. Lediglich das „Wie“ betreffend gibt es unterschiedliche Ansichten. Sei es aus ästhetischen sowie praktischen Gründen. Fakt ist, dass die Poller nicht verschwinden sollen. Gerade im Sommer werden sie gerne als Sitzgelegenheiten benutzt, weiß Ortsvorsteher Jens Thill. Ziel ist es nun, in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung eine Lösung zu finden, die den Platz schützt, die Unfallhäufigkeit reduziert und das Stadtbild schont. Vielleicht mit farblichen Markierungen? Egal wie: Am Ende sollen nämlich alle gewinnen: Die städtischen Mitarbeiter können ihre Zeit für sinnvollere Aufgaben nutzen, und die Autofahrer sich den teuren Gang zum Lackierer sparen.

...die Fraktion der Freien Liste beantragt, die erlaubten Parkzeiten für die Parkplätze am August-Ermarth-Platz entlang der Kleinen Allee wieder auf mindestens zwei Stunden zu erhöhen, um so wieder eine höhere Auslastung der Plätze zu erreichen, das starke Zuparken in den anliegenden Straßen zu verringern und den Kunden der angrenzenden Geschäfte und Gastronomie den Besuch zu erleichtern. Begründung: Die Parkzeitbegrenzung am August-Ermarth-Platz lag früher bei zwei Stunden und wurde vor rund einem Jahr auf eine Stunde begrenzt. Seitdem ist zu beobachten, dass die Auslastung der Parkplätze deutlich zurückging und meist viele Plätze leer stehen, während in der Kleinen Allee und in anderen angrenzenden Straßen extrem viele Autos am Bürgersteig parken. In der Kurve der Kleinen Allee geschieht das oft verkehrswidrig und insgesamt wird der Verkehrsfluss rund um den Platz stark behindert. Nicht zuletzt ist es auch für die Besucher der angrenzenden Geschäfte und Gastronomie schwieriger geworden, einen geeigneten Parkplatz zu finden. Wir bitten um Unterstützung unseres Antrags.

Zum Beitrag mit Videoclip → Die TSG Pfeddersheim hat uns herausgefordert, innerhalb von drei Tagen einen Baum zu pflanzen und wir haben die Challenge gerne angenommen. Voll motiviert haben wir unser Pflanzprojekt umgesetzt. Unser Videoclip zeigt, wie wir diese Aktion mit Muskelkraft, aber auch Spaß angegangen sind. Schaut mal rein! Damit die Idee weiterwächst und noch mehr Bäume gepflanzt werden, geben wir die Challenge an den Weinorden und Schmitts Hausband weiter. Viel Erfolg – wir freuen uns auf eure Pflanzaktionen!
Alle Jahre wieder. Bereits die 5. Folge unseres bereits traditionellen politischen Jahresrückblicks. Warum eigentlich mit dem Titel "Neues vom Turm?" Nun, die ersten Folgen wurden auf dem Pfeddersheimer Kirchturm gedreht mit satirischem Weitblick zur Wormser Politik. Wer sich auch immer von unseren kritischen Anmerkungen vom Turm getroffen fühlte, nach der zweiten Folge wurde uns der Kirchturm als Drehort untersagt!




